Erich Schaffner

Erich Schaffner, Schauspieler, 1950 geboren, gehört zum künstlerischen Proletariat. Er bietet seine Arbeitskraft an zum Beispiel mit:"Weltmeister - oder Fröhlich in die Armut", "Der Krieg ist nichts als die Geschäfte," "Johann Wolfgang hat Geburtstag", "Heine - Denk ich an Deutschland...", "Deutschland - ein Wintermärchen", "Die letzten Tage der Menschheit", "Der Herr Karl", "Nazim Hikmet - Gedichte", "Spanienlieder", "Lach leise - Satiren von 1933-45"... mehr

 

Michael Schade

Natürlich habe auch ich so meine Schwerpunkte, was die Texte meiner Lieder angeht. Meine Melodien hingegen sind recht einfach zu beschreiben: Ich spiele keine "überkomplizierten" Akkorde, sondern bewege mich in dem Bereich, daß die Meisten, die etwas Gitarre spielen können, die Melodien nahezu problemlos nachspielen können... mehr

 

Dietrich Kittner

Uber 40 Jahre macht Dietrich Kittner politisches Kabarett. Wer jedoch diesen Denkspaßmacher aus Leidenschaft bequemerweise einfach in die Schublade Urgestein packen wollte, würde auf den geballten Widerspruch der uber 3 Millionen Zuschauer stoßen, die bisher eine von Kittners uber 7000 Vorstellungen live erlebt haben...mehr

 

Grenzgänger

Beim Festival "Lied und Politik" in Berlin stellten die Grenzgänger zusammen mit Frank Baier ihre aktuelle CD vor: 1920 - Lieder der Märzrevolution. Selten war Geschichte so aufregend zu hören, zu lesen und zu wippen...mehr

 

Die Bösen Mädchen

Die Bösen Mädchen sind nicht nur eine ziemlich gute Musikgruppe, sondern ein Projekt: Einmal pro Woche treffen sich Berliner Mädchen im Alter zwischen 8 und 18 Jahren unterschiedlichster Nationalitäten, um zusammen Musik zu machen. "Mittelbare politische Bildungsarbeit" heißt das offiziell - und meint nichts anderes, als dass die Mädchen ihre Erlebnisse und Eindrücke vor dem Hintergrund rassistischer Ausschreitungen in Songs verarbeiten können. Das macht in jedem Fall mehr Spaß, als Vorträge oder Schulstunden. Mittlerweile haben die bösen Mädchen ihre zweite CD veröffentlicht: "Ausländer" (zu bestellen bei dem Verlag Extraplatte, Tel. 0043-1-31 01 084). ...Kontakt

 

Iris Rudolph

Hier gibt's: Farcetten die homepage über das Leben in der Farce. Mit Musik und Bildern, literarischen Texten und Lyrik, von mir und über mich, von anderen und über andere Schaffer wie Musiker, Dichter, Informatiker, Transen, Maler..., und wirklich linke Links..mehr

 

TWN

TWN besteht aus zwei Rappern "Monkey", "Siega" und Sasa. "Monkey" heißt mit bürgerlichem Namen Marcus Leihkauf, ist 23 Jahre alt und hat vor ca. vier Jahren diese Band ins Leben gerufen.Zusammen mit seinem Freund Martin Sabotka, der sich "Siega" nennt, machten sie ihre ersten Gehversuche...mehr

 

Hannes Wader

"Wader füllt immer noch ganz allein eine große Bühne aus. Seine Stimme hat immer noch den vollen, ganz eigentümlichen Klang. Wader kann immer noch exzellent Gitarre spielen - und seine Worte haben immer noch Widerhaken. ... Mehrere Zugaben bekam das emotional mitgehende und erstaunlich altersgemischte Publikum von sieben bis siebzig."(Thüringer Allgemeine)...mehr

 

Bernd Köhler

Bernd P. Köhler: Von 1967 bis 1990 Auftritte als politischer Liedermacher (Schlauch) u.a. "Open-Ohr" Mainz || Liedfestival Ingelheim || Songfestival Tübingen || Festival des politischen Liedes, Berlin || Preisträger beim "Festival der roten Nelke", Sotchi || Autor der Antikriegs-Revue "Schlussphase" (Kinder- und Jugendtheater Schnawwl / Mannheim) || Tournee-theater "Es gibt ein Leben vor der Rente" (Gruppe 35)
Seit 1987 Experimentelle Text + Ton-Programme in Zusammenarbeit mit Hans Reffert, Rüdiger Bischoff u.a....
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Sepp Raith und Otto Göttler

Der 50-jährige Querdenker, Schrägreimer, Liedermacher und Buchautor Sepp Raith steht schon seit fast 20 Jahren auf der Bühne.Seit einigen Jahren übrigens erfolgreich mit Otto Göttler (Ex Bayrisch-Diationischer-Jodelwahnsinn) Stimmgewaltig und mit beißender Satire attackieren sie beide die Phrasendrescher, Sachzwang-Philosophen und politische Schönfärber in "diesem unserem Lande". Aber sie schaffen es auch, mit Sensibilität und liebevoller Ironie die kleinen und großen Alltagsprobleme zu zerpflücken.mehr

 

Ernst-Busch-Chor

Der Ernst-Busch-Chor wurde 1973 gegründet und trägt seit 1983 mit stolz den Namen des Sängers und Schauspielers Ernst Busch (22. Januar 1900 bis 08. Juni 1980). Der Chor steht in der Tradition der Arbeitersängerbewegung, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand und 1908 in der Gründung des Deutschen Arbeitersängerbundes mündete. Er ist dem künstlerischen und humanistischen Schaffens seines Namenspatrons verpflichtetmehr

 

Die Ruam

Rockkabarett aus Regensburg: Edelfrucht wächst unter der Erde. Rote Bete, herberdiger Geschmack, intensiver roter Farbstoff!
bayerisches Schimpfwort ( z.B. "Du Ruam Du"). Regensburger Band (Radau, Unfug, Anarchie, Marx)
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Eray

Bekannt geworden durch seine Solidaritätskonzerte bei der AEG in Nürnberg - und mit dem Solidaritätslied: "Fight for the AEG" mehr

 

Bernd Haake Blues Band

Bernd Haake gilt als Begründer des deutschsprachigen Rhythm & Blues und ist seit 13 Jahren erfolgreich im Geschäft. Das musikalische Kraftpaket wird von erstklassigen Musikern begleitet, die Blues vom Feinsten boten. Haake’s politische und ironische Texte sind sehr direkt und sprechen an, zusammen mit der Musik vermitteln sie Blues hautnah. Dabei hat der schwergewichtige Sänger aus dem Westfälischen zu einem unnachahmlichen, sehr eigenständigen Stil gefunden und vermeidet somit auf glänzende Art und Weise einen Vergleich mit schwarzen Vorbildern. Kein Wunder also, dass einer der letzten lebenden Blueslegenden, Louisiana Red über ihn sagt: „Ich weiß, worüber er singt und ich mag die Art, wie er es tut.mehr

Gruppe Gutzeit

Ohne Hut und Cowboyromantik, aber mit Songs des täglichen Überlebenskampfes aus der Betonprärie, wollen wir die Menschen mit unseren Liedern ermuntern, musikalischen Spaß auch bei ernsteren und politischen Themen zu haben. mehr

 

Abriss West

"...Die Wurzeln unserer Truppe reichen ins Jahr 2000 zurück. Der Großteil kannte sich schon seit langer Zeit, oft fuhr man gemeinsam auf weit entfernte Konzis, da es in unserem vogtländischen Wald-, Berg- und Moosmoakaff kaum gute Veranstaltungsorte gab. Kurzum - ein schillerndes Leben in einer deutschen Kleinstadt wie Auerbach schrie nach der Gründung einer Band. Im Februar 2000 war der Gedanke schließlich geboren, es mit dem Musikmachen selbst zu versuchen..." mehr


Sub Terra

Die linke südamerikanische Band in Gießen... mehr

Sticky Fingers

Die Sticky Fingers überzeugen mit einer sehr lebendigen und spektakulären Rolling-Stones-Show. Schwerpunkt ist die Zeit Ende 60er bis Mitte 70er Jahre, zwischen Brian Jones und Ron Wood, zwischen Hyde Park und den großen Welttourneen, von Beggars Banquet bis Black And Blue, die flower-power-Ära. Aber auch ältere und neuere Songs fehlen nicht. In Originalbesetzung mit unverwechselbarem Sound sorgt die Band bei jedem Club- und Festivalauftritt für unvergessliche Höhepunkte...mehr


Callaloo Che

Reggae auf deutsch mit kritischen Testen. Die CD " Du rennst " entstand im Winter 05/06 mit eigenen Arrangements und eigenen Texten, wobei man die Texte als sozialkritisch bezeichnen könnte. Einige Lieder stehen kostenfrei zum Download bereit. Im Moment besteht die Band aus 4 Personen (Bass,Schlagzeug, Keyboard u.Frontsänger). Die Umsetzung des Projekts ist schon im vollen Gange. Etwas später sollen Bläser,ein Gitarrist und zwei Sängerinnen (Background) hinzukommen...Kontakt

 

Cuppatea

Cuppatea bringt rührende und zündende Stücke, romantische Liebeslieder, staubige Balladen, aber auch lebhafte Stücke - je nach Laune und Anlass. Zunächst lag der Schwerpunkt auf Klassikern der letzten 40 Jahre, Jazz-Interpretationen und Traditionals. Inzwischen finden sich immer mehr eigene, manchmal folkige, manchmal auch rockige Kompositionen im Repertoire, und es werden immer mehr mehr

 

Des Geyers schwarzer Haufen

Der Name stammt aus dem Bauernkrieg, als sich der fränkische Ritter Florian Geyer an die Spitze eines aufständischen Bauernhaufens stellte.
Vor über 20 Jahren hat Albrecht Schmidt-Reinthaler mit einem Dudelsackspieler aus Eberstadt die Mittelaltermusikgruppe unter dem Namen "Des Geyers schwarzer Haufen" gegründet und bis heute in unterschiedlichen Besetzungen die Spielmannskunst bei tausenden von Veranstaltungen dargeboten...
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Der singende Tresen

Die „akustikfolkpunkcombo“ Der singende Tresen trat mit ihrer Mischung aus Blues-, Folk- und Klezmer-Elementen im Jahre 2000 anlässlich des Berliner Erich Mühsam Festes zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung. Sie gehörte seitdem zum Stammpersonal von Dr. Seltsams club existentialiste. Im Herbst 2002 bekamen Manja Präkels und Matthias Rolf für ihr „Lied von der entwendeten Jugend“ die „Goldene Hoyschrecke“, den Liedermacherpreis der Stadt Hoyerswerda. Im März 2004 erscheinen Manja Präkels „Tresenlieder“ im Verlag Edition AV.
Neben seinen Konzerten entwickelte Der singende Tresen gemeinsame Bühnenprogramme mit Künstlern wie Jens-Paul Wollenberg, Pierre Pouget oder Uta Pilling und dem Satiriker Markus M. Liske.
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Musikgruppe Pepperoni aus Hamburg

Scharf, rot, international... ...ist unser Motto. Wir spielen auf Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen. Mit unseren Liedern tragen wir zum Zusammenhalt,
zum gegenseitiges Kennenlernen und zu einer offensiven, kämpferischen Stimmung bei. Ob Kampf gegen Entlassungen bei Airbus, Montagsdemo, Friedensmarsch in der
Colbitzer Heide oder Wilhelmsburger Karneval: Wir unterstützen die Kämpfe um soziale und politische Rechte und werben für eine neue Opposition von unten.
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Kurt Palm - Autor, Regisseur, Produzent

geborgen 1955 am Rande des Kobernaußerwalds. Seit ca. 1962 Tätigkeiten als Ministrant, Mittelstürmer, Autostopper und Nachtwächter. Nach dem Studium der Germanistik und Publizistik als Regisseur, Autor und Volksbildner unterwegs. Schreibt Bücher, dreht Filme und fängt Fische.

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Klaus der Geiger

Klaus der Geiger (Klaus von Wrochem, geb. 1940) lebte anfangs ein relativ normales bürgerliches Leben, obschon in Kriegs- und Nachkriegszeiten aufgewachsen (Erzgebirge und Berlin). Durch Vietnam-Krieg und Hippie-Kultur geprägt, wurde er nach seiner Rückkehr 1970 Kommunarde und Straßenmusiker, eben „Klaus der Geiger“, und als solcher („Asphalt-Paganini“) auch bundesweit bekannt, zumal er bei fast jeder größeren links-politischen Aktion angefordert wird...

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Fred Ape

Fred Ape feierte im Jahre 2003 sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Genau am 23. März 1973 trat er zum ersten Mal, mit einer Gitarre und ein paar selbstgeschriebenen Liedern, im damaligen" Bunker "-Folklorestudio D, in Dortmund auf. Seitdem reihten sich weit über 2000 Auftritte aneinander. Von Kleinkunstabenden bis zu Veranstaltungen vor 300 000 Menschen im Bonner Hofgarten. Von Anfang an blieb er allerdings der deutschen Sprache treu. Unter dem Einfluss von Liedermachergrößen wie Mey, Wader, Degenhardt oder Biermann, fing er früh an, eigene Texte zu schreiben.

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Alstom-Chor

 

Als im Jahr 2003 die Alstom-Mitarbeiter im Kampf gegen den drohenden Arbeitsplatzverlust zusammenrückten, brachten sie Solidarität und Widerstand musikalisch zum Ausdruck. Es war die Geburtsstunde des Alstom-Chores, einer Formation, die sich seither mit ihren Stimmen gegen die Beschlüsse „von oben” richtet...

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VEB-Chor Siegen

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Oktoberrot

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Was wollen wir denken?

Die Bots auf dem Pressefest der DKP 2011

Ihr gehört zu den Rockbands, die mit ihrer Musik die große Friedensbewegung der 1980er (die größte Volksbewegung der Nachkriegszeit) begleitet und geprägt haben. -Im Jahr 2007 starb euer Sänger und Gitarrist Hans Sanders. Wie seid Ihr als Gruppe mit dem Verlust zurechtgekommen?

 

Hans war nicht nur ein Kollege Musiker, Sänger und Songwriter, sondern auch ein sehr guter Freund. Das letzte halbe Jahr seines Lebens war traurig, aber auch intensiv wegen aller Geschichten, die er mich aufzeichnen ließ. Wir wollten ein letztes Denkmal machen über die Bots: ein Buch, eine CD und eine Filmdokumentations-DVD.

 

Nach seine Beerdigung sind wir in seiner Kneipe aufgetreten und dafür haben wir Rik Polman als Sänger gewonnen. Rik war Anfang 90er Jahren schon mal mit den Bots auf Tournee und er klang wie ein jüngerer Bruder von Hans.

Im Sommer 2008 feierte Noutd Janssen, unser Bassist, seinen 60. Geburtstag und er wollte mit allen Bands spielen, mit denen er einmal musiziert hatte. Mit Pieter van der Klei (Saxophon) klangen die Bots dabei wieder sehr authentisch.

Inzwischen arbeitete ich weiter an dem „Bots-Buch“ und produzierte die Holländische und Deutsche Fassung der CD.

Dann hat mich eines Tages Dieter Dehm angerufen und gefragt, ob wir nicht Lust hätten, wieder einmal (nach 20 Jahren!) in Deutschland zu spielen, und zwar in Hannover, auf einer Veranstaltung der Linken.

Dabei hat sich herausgestellt, dass unsere Lieder noch immer begeistert mitgesungen werden, und danach kamen mehrere Anfragen für Auftritte. - Es war also alles nicht geplant, sondern eher zufällig.

Ich glaube, es wird die Bots solange geben, wie es ein Publikum für die einmaligen Lieder von Hans Sanders gibt, und wir sind stolz darauf, sie heute so auf der Bühne zu präsentieren, wie er es gewollt hatte.

Am 10. Oktober 1981 war euer legendärer Auftritt auf der ersten großen Friedenskundgebung in Bonn gegen die geplante Stationierung der US-amerikanischen Mittelstreckenraketen in Deutschland mit 300.000 Teilnehmern.
Wie fühlt man sich heute als Rockband dreißig Jahre später auf einem kleinen Pressefest der DKP ohne große Friedensbewegung?

 

Da fühlen wir uns sehr wohl. Es geht nicht um die Quantität, sondern um die Qualität.

Apropos klein aber fein: Wir sind sowieso immer lieber in Clubs und auf den etwas kleineren gemütlichen Festivals aufgetreten als auf den riesig Großen - schon aus rein technisch-musikalischer Perspektive. Der Kontakt mit dem Publikum ist dabei einfach intensiver.

Getragen von einem gesellschaftlich breiten friedenspolitischen Einverständnis wie damals war es sicher leichter als heute, mitreißende Songs und Texte zu schreiben. Oder wie seht Ihr das?

 

Da hat sich gar nicht soviel geändert eigentlich. Manche Bots-Lieder sind 30 Jahre alt, aber die Texte sind auch heute noch aktuell. Es passiert noch immer vieles in unserer Gesellschaft, was uns absolut nicht gefällt. Entwicklungen, die wir für sehr ungerecht

halten. Hier in Holland werden zum Beispiel von der rechten Regierung Sparmassnahmen im Kulturbereich durchgeführt, was viele Kollegen der klassischen Orchester und Tanzgesellschaften arbeitslos macht. Eine Schande! Wir werden sicher auch weiterhin neue Songs über so etwas schreiben.

Ihr seid in Deutschland hauptsächlich als Begleiter der Friedensbewegung der 1980er (u.a. mit Songs wie „Aufstehn“, „Entrüstung“)bekannt. Würdet Ihr sagen, Ihr setzt auch heute noch solche entsprechenden Akzente in eurer Musik?

 

Ja klar, kommt doch alle zu dem Konzert am Freitag Abend auf Bühne 2, dann könnt ihr es selbst hören, und natürlich auch mitsingen, wenn ihr wollt!

Ihr habt eines Eurer bekanntesten Lieder, „was wollen wir trinken“, zusammen mit der Microphone Mafia neu eingetextet und aufgenommen. Es heißt jetzt „was wollen wir denken“. Ein passender Titel für die Gegenwart. Worum geht es dabei?

 

Die Medienlandschaften sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland sind in den letzten Jahren immer mehr nach rechts gedriftet. Wir wollten ein Lied dazu machen, was uns und unserem Publikum Anstöße gibt, wie wir uns dagegen wehren können. – Hans Sanders war ein Liebhaber von gutem Rap, und so konnten wir zusammen mit der Microphone Mafia nach vielen Jahren einen seiner Songs mit einem neuen Text und mit neuem Stil machen – und auch ihm zu Ehren.

Tretet Ihr inzwischen öfters in Holland oder in Deutschland auf? – Und: stellt Ihr euch dem in Holland zunehmenden Rassismus und anderen gesellschaftlichen Problemen mit Euren Songs und Eurer Musik?

 

Vorläufig konzentrieren wir uns auf Deutschland. Man muss einfach viel auftreten und touren, damit die Leute merken, daß es die Bots wieder gibt, und wir sind trotz unserer grauen Haare noch quicklebendig! Die Themen, die du erwähnst, kommen ja auch schon in unseren alten Liedern vor, wie „Rechts“, „Ali Kümmeltürke“, „Aufstehen“ usw.

Gibt es eine neue CD von Euch?

 

Jaja, wir hatten 8 Lieder mit Hans aufgenommen, als er krank wurde. Die restlichen Songs hat Rik dann eingesungen. Die CD heißt „Was sollen wir denken“ und enthält die Highlights aus dem Bots-Repertoire, aber neu eingespielt, also mit dem Sound der heutigen Zeit. Nach dem Konzert machen wir immer ein „Meet and greet“ mit dem Publikum und hören zum auch gerne die Geschichten der Leute an, wann und wo sie uns früher schon live gesehen haben. Wir freuen uns auf das Pressefest!

 

Einhart Klucke

 Kluckes Kurz- und Kleinkunst: Politpotpürée  

Als in den sechziger und siebziger Jahren sozialisierter Altfreak kann Klucke es nach wie vor nicht lassen, wider den Stachel zu löcken. Also verrührt er obskure Bruchstücke seiner Biographie, seine skurrilen Ansichten und seine politischen Obsessionen zu einem gepfefferten Pürée und serviert dies auf Demonstrationen, Konferenzen und Kundgebungen zusammen mit einer gehörigen Portion Selbstironie.

Dabei ist ihm nichts heilig. Wie Till Eulenspiegel hält er unserem Alltag den Spiegel vor und schlägt die Fassade der Ernsthaftigkeit kurz und klein. Auch vor dem eigenen Lager macht er nicht halt: Woher kommt die Arbeiterklasse? Wo will sie hin? Und müssen auf diesem Weg wirklich Satzungsfragen diskutiert werden?

Kluckes Lobgesänge auf die Verhältnisse sind berüchtigt. Daß es nichts zu loben gibt, hat er nicht zu verantworten. Daß er nicht singen kann, ist Schuld seines Musiklehrers. Der hat damals schon gesagt: „Klucke, Sie haben eine hervorragende Stimme zum Rindfleischessen.“

Alles zusammen ergibt eine Mischung aus Wahnwitz und Wortwitz an der Grenze mitten durch Selbstmitleid und Selbstbefriedigung – direkt aus dem Niemandsland zwischen allen Stühlen...

Kontakt: Telefon 0621 – 409382 oder e-mail einhart.klucke@web.de

Einhart Klucke (Jahrgang 1947) - war 3 Jahre lang Lehrer, danach 10 Jahre lang Clown und schließlich 15 Jahre Gewerkschaftssekretär.Als Therapie macht er jetzt Kabarett … ( www.kunstklucke.de )